Wie wähle ich die Größe meines Dekobildes?

ein buntes Katzenbild schmückt die Wand eines gelben Wohnzimmers

In der Innenarchitektur ist die Wahl der Größe Ihres Wandbildes genauso wichtig wie die seines Stils, seiner Farben und seines Materials. Es ist nämlich entscheidend, die Maße des Raums, in dem Sie es aufhängen, sowie die der betreffenden Wand zu berücksichtigen, um ein ästhetisches und harmonisches Ergebnis zu erzielen.

In diesem Artikel geben wir Ihnen die Schlüssel an die Hand, um die Größe Ihres dekorativen Bildes für Ihre Küche richtig zu wählen. Wir erklären Ihnen die zu berücksichtigenden Kriterien, die zu vermeidenden Fehler und die Tricks, um die visuelle Wirkung Ihres Werks zu maximieren. Ob Sie sich für eine kleine abstrakte Leinwand oder ein großes zeitgenössisches Bild entscheiden – Sie werden eine Atmosphäre schaffen können, die Ihren Stil und Ihren Geschmack widerspiegelt. Also, bereit, Ihre Wände auf elegante und originelle Weise zu gestalten? Los geht's.


Welche verschiedenen Bildgrößen gibt es?

Um Ihnen zu helfen, haben unsere Experten ein Glossar des Fachjargons für Einsteiger zusammengestellt.

  • Das Standardformat-Bild: Dies ist das klassische Bildformat, in der Regel rechteckig und von mittlerer Größe (zwischen 30x40 cm und 50x70 cm).
  • Das Panoramabild: Dies ist ein Format, das breiter als hoch ist, ideal für hohe Wände oder Räume mit großen Fenstern.
  • Das quadratische Bild: Dies ist ein symmetrisches Format, das meist für Wandkompositionen mit mehreren Bildern unterschiedlicher Größe verwendet wird.
  • Das XXL-Bild: Dies ist ein sehr großes Format, das meist für imposante Wände oder sehr geräumige Wohnbereiche verwendet wird.
  • Das minimalistische Bild: Dies ist ein sehr kleines Format, das meist für minimalistische Wandkompositionen oder für kleine Räume verwendet wird.
  • Das Querformat-Bild: Dies ist ein rechteckiges Format, das meist für Wandkompositionen mit Landschaften oder Fotografien verwendet wird
  • Das Triptychon: Dies sind Wandkompositionen aus drei Bildern gleicher oder unterschiedlicher Größe, die meist für abstrakte Wandkompositionen oder für Fotoserien verwendet werden.
  • Das Diptychon: Dies sind Wandkompositionen aus zwei Bildern gleicher oder unterschiedlicher Größe, die meist für Wandkompositionen mit Porträts oder Gemälden im abstrakten Stil verwendet werden.
  • Die gerahmten Leinwände: Dies sind gerahmte Bilder, um die dekorative Wirkung zu verstärken und das Bild zu schützen.
  • Das personalisierte Bild: Dies sind maßgefertigte Formate für besondere Räume oder Wünsche

Die Größe Ihres Dekobildes je nach verfügbarem Platz bestimmen.

Wohnzimmerbild mit einem Löwenfoto

Jetzt, da Sie etwas klarer sehen, ist es wichtig, die ideale Breite Ihres künftigen Bildes zu bestimmen, und das ist ganz einfach, indem Sie die kleine Zauberformel unserer Experten anwenden.

Dazu ist es nützlich, das ideale Verhältnis zu kennen, das in der Regel 0,57 beträgt. Um dieses Verhältnis zu berechnen, messen Sie die Breite Ihrer Wandfläche und multiplizieren Sie sie mit 0,57. Wenn Ihre Wandfläche zum Beispiel 2 Meter breit ist, wäre das ideale Verhältnis 1,14 Meter (2 x 0,57).

Achtung: Es ist außerdem wichtig, das Vorhandensein von Möbeln und anderen Deko-Elementen im Raum zu berücksichtigen.

Verwenden Sie dazu die Breite des verbleibenden freien Platzes, um die ideale Größe Ihres Bildes zu bestimmen. Wenn Sie zum Beispiel ein Sofa haben, das 1 Meter Breite an der Wand einnimmt, bleibt Ihnen nur 1 Meter freier Platz. Nach dem Verhältnis von 0,57 hätte das ideale Bild eine Breite von 0,57 Meter (1 x 0,57).

Es ist wichtig zu beachten, dass diese Berechnungen keine strengen Regeln sind und Sie je nach Ihren Vorlieben und dem gewünschten Effekt andere Maße verwenden können. Vergessen Sie jedoch nicht, dass ein zu kleines Bild Gefahr läuft, unbemerkt zu bleiben, während ein zu großes Bild die Harmonie des Raums stören kann.


In welcher Höhe Sie Ihr dekoratives Wandbild aufhängen.

Zwei geometrische skandinavische Bilder, aufgehängt in einem modernen Wohnzimmer

Sobald die Größe Ihres Wandbildes bestimmt ist, ist es entscheidend zu wissen, in welcher Höhe das dekorative Wandbild aufzuhängen ist, um zu vermeiden, dass Sie die Wände unnötig durchbohren und anschließend alles wieder verspachteln müssen. Folgen Sie auch hier den Ratschlägen unserer Experten für einen garantierten Wow-Effekt.

Das ist ganz einfach, denn es wird empfohlen, die Mitte eines Wandbildes etwa 1,60 Meter über dem Boden zu platzieren, damit die Menschen es beim Betreten des Raums leicht sehen können.

Diese Höhe kann jedoch je nach Größe des Raums, Größe des Dekobildes und dem Effekt, den Sie erzielen möchten, variieren.

Bei großen Räumen ist es oft besser, die Bilder höher zu platzieren, damit sie nicht vom Raum „erdrückt“ werden, während es bei kleinen Räumen passender sein kann, sie tiefer zu platzieren, damit sie nicht im Raum verloren gehen. Es ist außerdem wichtig, die Größe des Bildes selbst zu berücksichtigen: Ein großes Bild kann höher und ein kleines Bild tiefer platziert werden.

Denken Sie auch daran, die Position der Möbel und der anderen Deko-Elemente zu berücksichtigen, um visuelle Konflikte zu vermeiden und einen harmonischen Raum zu schaffen.